Das Ruhrgebiet im Film
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29. März 2019 // 20:00 - 22:00 Uhr

Das Ruhrgebiet im Film

Eine Filmveranstaltung der "Interessengemeinschaft Duisburg-Nord e.V." und der "Kinemathek im Ruhrgebiet - FilmArchiv für die Region"

Es ist wieder soweit! Die "Interessengemeinschaft Duisburg-Nord e.V." und die "Kinemathek im Ruhrgebiet - FilmArchiv für die Region" laden erneut zu ihrem schon traditionellen Filmabend 'auf die Hütte' in Duisburg-Meiderich ein.

Das Programm:

„Rheinpreußensiedlung 1976 / 2019“  (2019)

7 Min., s/w+Farbe
Fotofilm von Siegfried Teichler + Frank Napierala

Gegen Spekulanten  - Eine Arbeiterkolonie probt den Widerstand  (BRD 1976-78)

87 Min., s/w, Ton dt.
von Klaus Helle, Florence Kraak und Bernd Segin
Kamera:  Klaus Helle   
Mitarbeit:  Christel Buschmann, Helga Schnurre
Ton:  Bernd Segin, Andy Soschynski, Helga Reidemeister
Schnitt:  Esther Dayan
Musik:  Kölner Straßenmusiker GmbH & Co. KG, Klaus der Geiger
Produktion:  Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb)

Ein Dokumentarfilm als Zeitdokument. Mit der Sprengung eines der ‚weißen Riesen‘ in Homberg-Hochheide verschwindet eines der Wohnhochhäuser von einem Areal, auf dem vor über 40 Jahren noch ein großer Teil der damaligen Rheinpreußensiedlung stand. Gegen den geplanten Abbruch auch der restlichen Häuser der  Zechensiedlung mit immer noch fast 600 preisgünstigen Wohnungen formierte sich damals der Widerstand der betroffenen Mieter. Zehn Jahre lang kämpfte die „Initiative Rheinpreußensiedlung“ mit Demonstrationen,  Mahnwachen, Hausbesetzungen, sogar mit Hungerstreiks, bevor mit Unterstützung durch die Stadt    Duisburg, namentlich durch ihren damaligen Oberbürgermeister Josef Krings, der Erhalt der Wohnungen gesichert war. Der Film dokumentiert die Arbeit und Entwicklung der Bürgerinitiative von 1976 bis 1978. In dieser Zeit  konzentriert sich der Widerstand der Bewohner auf die Abrißpläne des neuen Eigentümers, einer Frankfurter Bank. Sie ist durch den Konkurs eines ihrer Kunden, des „Baulöwen“ und Spekulanten Josef Kun, Eigentümerin der Zechenhäuser geworden. Für die Bank wirtschaftlich interessant sind nur die Grundstücke; auch sie will alle verbliebenen Häuser abbrechen und das Gelände neu bebauen.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist wie immer frei

Foto: Thomas Berns

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