27.11.18 - 10.02.19 // 18:30 - 13:00 Uhr

"Deportiert ins Ghetto"

Die Sonderausstellung beleuchtet die Deportationen der Juden aus dem Rheinland im Herbst 1941 ins Ghetto Litzmannstadt (Łódź)

Im Herbst 1941 beginnen die systematischen Deportationen der jüdischen Bevölkerung aus dem Deutschen Reich. Es ist der Auftakt zum Holocaust, dem Mord an den Juden in Europa. Drei Deportationszüge werden im Oktober 1941 über Köln und Düsseldorf in das Ghetto Litzmannstadt im besetzten Łódź geleitet. In dem Deportationszug, der am 27. Oktober 1941 den Güterbahnhof Düsseldorf-Derendorf verlässt, sind unter den 1003 Frauen, Männern und Kindern auch 50 Personen aus Duisburg.

Die Ausstellung folgt den Spuren dieser Menschen, die in Duisburg oder Düsseldorf, in Köln, Bonn oder in anderen Städten und Gemeinden des Rheinlands zu Hause waren. Sie zeigt die Vorgeschichte und Durchführung der Deportationen, sie rekonstruiert die Lebensbedingungen im Ghetto. Uns sie beleuchtet den schwierigen Neubeginn der wenigen Überlebenden nach der Befreiung.

Historikerinnen der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf und des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln haben die Ausstellung im Auftrag des Arbeitskreises der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW erarbeitet. Ergänzt um Duisburger Biografietafeln, zeigt das Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie die Ausstellung in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.

Eintrittspreise


4,50 € | ermäßigt 2 €

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