40. DUISBURGER AKZENTE | Neues aus Schilda

17. - 31. März 2019

40. DUISBURGER AKZENTE | Neues aus Schilda

Utopie, Hysterie & Piktolegasthenie | Bilder und Texte unserer Gesellschafts(un-)ordnung made by meyer | Im Rahmen der 40. Duisburger Akzente "Utopien"

„Er verstand doch diese Bildzeichen überhaupt nicht. Er war im Grunde ein Piktolegastheniker. Ein Schädel mit zwei gekreuzten Knochen. Den hätte er für eine Warnung vor dem Hunde gehalten. Weil er sich nämlich zu Recht veralbert gefühlt hätte.“ (Botho Strauss, Sieben Türen)

Verena Meyer ist eigentlich Theatermacherin und -autorin. Seit 2015 setzt sie sich in ihren Arbeiten aber auch mit den Mitteln der bildenden Künste auseinander. Ihre Werke verbinden stets Bild und Text, lassen diese miteinander kommunizieren, einander widersprechen, begleiten und kommentieren.

Für die Exponate zu „Neues aus Schilda“ ist die Künstlerin durch den Großstadtdschungel gestreift und hat Smartphone-Schnappschüsse aus dem Schilderwald mitgebracht: seltsame Warnhinweise, verrückte Verkehrsschilder, idiotische Infotafeln, gekritzelte, gesprühte, geklebte Zukunftsvisionen und öffentlich gestellte Fragen an uns alle.

Gepaart miteinander und/oder mit Text- und Gedankenfetzen aus höchst offiziellen Schreiben, Gesetzbüchern und Regelwerken, werden deren ursprüngliche Bedeutungen ignoriert, die gesellschaftliche Ordnung ein wenig durchgeschüttelt und im besten Fall Raum und Inspiration für neue Zusammenhänge geschaffen.

Der Titel bezieht sich dabei auf die Nähe zum Wort „Schild“ ebenso, wie auf die klugen Bürger*innen aus Schilda, die Aussagen ad absurdum führten, indem sie sie beim Wort nahmen. Gehen also auch wir vor gegen Dummheit, Hysterie und Piktolegasthenie in unserer Gesellschaft. - Willkommen zu „Neues aus Schilda“, einem mehrteiligen Schildbürgerstreich aus U- und Dystopien.

Öffnungszeiten:

  • Mi bis So, 14 – 18 Uhr
  • Vernissage: So, 17.3., 12 Uhr

Der Eintritt ist frei!

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