40. DUISBURGER AKZENTE | Unsterblicher Jules Verne

21. März 2019 // 17:00 - 18:30 Uhr

40. DUISBURGER AKZENTE | Unsterblicher Jules Verne

Wolfgang Schwarzer beschreibt die Persönlichkeit und Vernes Einfluss auf Literatur- und Film |  Im Rahmen der 40. Duisburger Akzente „UTOPIEN"

Er ließ seine Helden in 80 Tagen die Welt umrunden, zum Mittelpunkt der Erde vorstoßen, in die Tiefen des Ozeans – vor allem aber zu den Sternen reisen. So gilt Jules Verne (1838-1905) als der Begründer der Science Fiction. Aus der Hafenstadt Nantes stammend, zog es ihn immer schon hinaus in unentdeckte Welten. In seinem Herzen war Verne ein Reisender und Abenteurer, der unsterbliche Klassiker schuf, die Generationen inspirierten. „Alles, was ein Mensch sich vorzustellen vermag, werden andere Menschen verwirklichen können“, war sein Credo an die Utopien der Zukunft. Doch in seinem Manuskript „Paris im 20. Jahrhundert", das das tragische Ringen eines Idealisten in einer unbarmherzig materialistischen Welt schildert, warnt der Autor eindringlich vor den Gefahren einer fortschrittseuphorischen Technisierung. Jules Verne, der Bestseller quasi am Band produzierte, pflegte intensiven Kontakt zu Naturforschern und Erfindern. In seiner Beschreibung von Helikoptern, Raumschiffen und U-Booten ging es ihm in Grunde um eine besondere Form von Wissensvermittlung. Dennoch konnte der Visionär sich nie als seriöser Schriftsteller etablieren.

Wolfgang Schwarzer beschreibt die faszinierende Persönlichkeit hinter dem vielfältigen Werk und Vernes Einfluss auf die Literatur- und Filmgeschichte.

In Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft

Der Eintritt ist frei!

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