27. März 2019 // 18:00 - 19:30 Uhr

40. DUISBURGER AKZENTE | Nichts Niemand Nirgends Nie!

Klaus T. Hofmann stellt Arno Schmidt und seine Warn-Utopien vor - Meisterwerke der Literatur des 20. Jahrhunderts voller Schrecken und finsterem Humor. | Im Rahmen der 40. Duisburger Akzente "Utopien"

Der letzte Mensch irrt nach dem Atomkrieg durch Norddeutschland ("Schwarze Spiegel", 1951); auf einer künstlichen Insel führen Wissenschaftler aus Ost und West nach der Atomkatastrophe ihre wahnwitzigen Konkurrenzspielchen fort ("Die Gelehrtenrepublik", 1957); auf dem Mond finden sich versprengte Reste der Menschheit wieder, nur um die Fehler zu wiederholen, die zur Zerstörung der Erde geführt hatten ("Kaff auch Mare Crisium", 1960); nach dem Atomkrieg treffen die Vertreter der Weltmächte Amerika und China zu einer Konferenz auf der Halbinsel Eidersteht zusammen ("Die Schule der Atheisten", 1972). Arno Schmidt (1914-1979) hält seinen Lesern einen Spiegel vor, in dem all jene Befürchtungen und Sehsüchte, Ängste und Hoffnungen sichtbar werden, die den Menschen im Atomzeitalter bedrängen. Schrecklich - einerseits. Andererseits geprägt von finsterstem Humor. Jedenfalls: Meisterwerke der Literatur des 20. Jahrhunderts.

Eintrittspreise


5 €

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