16. Mai 2019 // 19:30 - 21:00 Uhr

FAUST - Der Tragödie erster Teil

FAUST ist an einem Endpunkt angekommen "... es möchte kein Hund so länger leben"

"Habe nun ach ..." Das erste Wort - weil Zentrum des Stückes ist ausgelassen: Das ICH. Maßlos, Hybrid, Egozentrisch. Wie wir Heute. Ein nacktes, blosses ICH. Zweiflend, Verzweifelt. Faust ist an einem Endpunkt angekommen: Besitz, Religion, Wissenschaft, Genuss und Lebensfreude haben ihre Bedeutung verloren. Jeglicher Halt hat sich aufgelöst: "Es möchte kein Hund so länger leben".

Goethe hat mit FAUST zentrale Fragen nach Glück, Sinn und Liebe tief in unser (deutsches) Bewusstsein und die deutsche Sprache eingraviert. Acht Mitglieder der VolXühne im Alter zwischen 52 und 84 Jahren machen sich unter der Regie von Jörg Fürst diesen "urdeutschen" Stoff zu eigen: Volkstheater reloaded.

Kartenreservierung unter karten@volxbuehne.de

Eintrittspreise


12 € | erm. 8 € | Grundversorgung frei

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