Die Filmanalyse: Psycho

17. Mai 2019 // 20:30 - 22:30 Uhr

Die Filmanalyse: Psycho

USA 1960, 190 Min., FSK 12, Regie: Alfred Hitchcock, Einführung und anschl. Analyse: Dr. Peter Bär (Filmwissenschaftler)

Den Roman von Robert Bloch habe er eigentlich nur wegen des überraschenden Mordes in der Dusche verfilmt, hat Alfred Hitchcock in einem Interview gesagt. Dieser Passage verdanken wir also PSYCHO, das Meisterwerk des Spannungskinos. Aber halt! Eigentlich verdanken wir das Werk Alfred Hitchcock. Der Meister des Nervenkitzels verwandelte, wie er selbst sagte, die mäßige Vorlage 1960 in einen furiosen Thriller mit Anthony Perkins als Norman Bates in der Hauptrolle  - die Rolle seines Lebens! Zurück zur Dusche: Sieben Tage hat Hitchcock an den 45 Sekunden Film gedreht. Mehr als 70 Kamerapositionen waren dafür nötig. Lohnende Arbeit, denn selten ist eine Sequenz ähnlich häufig in anderen Filmen zitiert worden. Die Szene schrieb Filmgeschichte. Der Twist, der offenlegt, wie aus einem schüchternen Mann ein Serienkiller wird, verrät sich erst ganz zum Schluss.

Die Filmanalyse von Dr. Peter Bär gibt Antwort auf die Frage, die schon François Truffaut stellte: Wie haben sie das gemacht, Mr .Hitchcock? Nebenbei: Die Reihe ist inzwischen so kultig wie der Film selbst.

Bildnachweis: Thomas Berns

Eintrittspreise


Dienstag bis Donnerstag 8,00 € (6,50 € ermäßigt). Freitag, Samstag, Sonn- und Feiertage 9,00 € (7,50 € ermäßigt). Montag Kinotag 6,00 €. Abenteuer Kinderkino am Sonntag 5,00 €. filmcafé am Mittwochnachmittag 6,00 €. Für Vorstellungen in 3D gilt ein Zuschlag von 2 €. Alle Karten im Vorverkauf jeweils zzgl. 10% Vorverkaufsgebühr.

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