18. September 2019 // 19:30 - 21:00 Uhr

FAUST - Der Tragödie erster Teil

FAUSTs Halt hat sich aufgelöst - "... es möchte kein Hund so länger leben ..."

"Habe nun ach ..." Das erste Wort - weil Zentrum des Stücks ist ausgelasssen: Das ICH. Maßlos, Hybrid, Egozentrisch. Wie wir Heute. Ein nacktes, blosses ICH, zweifelnd, verzweifelt. Faust ist an einem Endpunkt angekommen: Besitz, Religion, Wissenschaft, Genuss und Lebensfreude haben ihre Bedeutung verloren. Jeglicher Halt hat sich aufgelöst: "Es möchte kein Hund so länger leben". Goethe hat mit FAUST zentrale Fragen nach Glück, Sinn und Liebe tief in unser (deutsches) Bewusstsein und die deutsche Sprache eingraviert. Acht Mitglieder der VolXbühne im Alter von 52 bis 82 Jahren machen sich in der Regie von Jörg Fürst diesen "urdeutschen Stoff" zu eigen: Volkstheater reloaded.

Eintrittspreise


12 € | erm. 8 €
Grundversorgung frei

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