Mercator Matinée

Podiumsdiskussion: 450 Jahre Mercator-Projektion

„Der Meister aus Rupelmonde steht unübertroffen in der Kartographiegeschichte seit der Zeit des Ptolemaios.“ Das schrieb der finnische Polarforscher und Kartenhistoriker Adolf Erik Nordenskiöld am Ende des 19. Jahrhunderts über den Duisburger Kartographen Gerhard Mercator und hatte dabei vor allem seine Weltkarte aus dem Jahr 1569 und die dabei verwendete „Mercator-Projektion“ im Sinn.

Gedacht war diese Karte für den „Gebrauch in der Seefahrt“, doch bis heute finden es lange nicht nur Seefahrende praktisch und ästhetisch, Länder, Kontinente oder die ganze Erde auf diese Weise darzustellen.

In der Podiumsdiskussion sprechen vier renommierte Experten über die Gründe für diese Beliebtheit, über die Kritik, die daran geübt wurde und über Grenzen und Bedeutung der Mercator-Projektion im digitalen Zeitalter. Im Jubiläumsjahr der bedeutenden Karte Mercators wird so die Aktualität der Karte bis heute in den Fokus gerückt.

Moderation: Prof. Dr. Peter Mesenburg aus Essen war von 1974 bis 2005 als Professor für Kartographie im Fachbereich Vermessungswesen der Universität Duisburg-Essen tätig. Seit 2014 ist er Präsident des Förderkreises des Vermessungstechnischen Museums e.V. in Dortmund.

Dr. rer. Nat. Ulf von Rauchhaupt ist seit 2001 Redakteur im Ressort Wissenschaft der FAS, dort zuständig für Physik, Mathematik, Astronomie, Geo- und Altertumswissenschaften und seit 2008 mitverantwortlicher Ressortleiter.

Dr. David Kuchenbuch aus Gießen arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Dr. Ing. Christoph Hormann aus Freiburg ist Grafik-Designer im Bereich Geovisualisierung mit Schwerpunkten in 3D-Visuaisierungen, Satellitenbild-Verarbeitung, Reliefdarstellung sowie Verarbeitung und Generalisierung kartographischer Daten.

Eintrittspreise


6,00€ | ermäßigt 4,00 €

Entdecken Sie weitere Events