Blick eines nachgeborenen Wessis auf die untergegangene

18. November 2019 // 20:00 - 21:30 Uhr

Blick eines nachgeborenen Wessis auf die untergegangene

In diesem Vortrag blickt ein Historiker, der nach dem Mauerfall geboren wurde und die DDR nicht aus eigener Anschauung kennt, auf sie zurück.

Diesen Herbst jährt sich der Mauerfall, der das Ende der DDR einläutete, zum dreißigsten Mal. Damit hat schon eine ganze Generation den zweiten deutschen Staat nicht mehr selbst miterlebt. Das bedeutet aber nicht, dass diese Alterskohorte kein Bild vom "Arbeiter- und Bauernstaat" hat - im Gegenteil: Durch familiäre Erzählungen, mediale Eindrücke und erinnerungskulturelle Vorprägungen haben auch die "Nachgeborenen" ein bestimmtes Bild der DDR. In diesem Vortrag spürt der Referent anhand persönlicher Anekdoten und Erzählungen genau diesem Bild eines Landes vor der Zeit seiner Geburt nach: Welche Assoziationen verbindet diese Generation mit der DDR? Wie entsteht dieses Bild und welchem Wandel unterliegt es? Und: Was sagt diese Vorstellung wiederum über die Imagination der alten Bonner Republik aus?

Eine Gemeinschaftsveranstaltung der VHS, der Vereinigung "Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V." und weiterer Partner.

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