100 Jahre November-Revolution - What`s Left?

07. Dezember 2019 // 15:00 - 18:00 Uhr

100 Jahre November-Revolution - What`s Left?

Linke trauern der vor 100 Jahren verpassten Chance nach, eine Räterepublik zu errichten. Was bedeutet es heute, links zu sein? Dr. Stefan Müller referiert.

Ein Ergebnis des allumfassenden Programms des Neoliberalismus, der die Welt seit über dreißig Jahren dominiert, ist: Geschichtsvergessenheit. Der Historiker Eric Hobsbawm sah die Menschen "in einer Art permanenter Gegenwart" lebend. Haben die Kämpfe um (Räte-) Demokratie und Sozialisierung heute noch einen Wert? Was ist heute noch links? Was macht man, wenn man merkt, dass man in einer geschichtlichen Sackgasse gelandet ist? Vielleicht sollte man zur letzten Abzweigung zurückgehen. In den Neunzehnhundertzwanzigern war die Abzweigung die zwischen Nationalismus/Populismus auf der einen Seite und der ganzen programmatischen Vielfalt der christlich-sozialen, sozialistischen, sozialdemokratischen, anarcho-syndikalistischen und kommunistischen Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegungen. Das Ruhr-Sozi-Netzwerk ""What`s Left?"" und die VHS Duisburg laden ein zur Vortrags- und Diskussionsveranstaltung über Aktualität und unterschiedliche Deutungen der Novemberrevolution mit Dr. Stefan Müller, Historiker der Friedrich-Ebert-Stiftung. Themenschwerpunkt: ""Spartakusaufstand"" und erste Republik.

Eintrittspreise


5 €

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