20.04.2020
Von 20:00 bis 21:30 Uhr

Deutsch-französische Geschichte in der Frühen Neuzeit II (1648-1789)

Um das wechselhafte Verhältnis von Deutschland und Frankreich durch die Geschichte geht es in diesem Vortrag mit einem Fokus auf die Frühe Neuzeit.

Im Zeitraum vom Dreißigjährigen Krieg bis zur Französischen Revolution etablierte die französische Monarchie nicht nur eine politische Vormachtstellung in Europa, sondern auch eine kulturelle: Die europäischen Höfe richteten ihren Blick nach Frankreich, adaptierten Benimmregeln und bedienten sich zur Kommunikation der französischen Sprache, die sich im ausgehenden 17. Jahrhundert zur Bildungs- und Diplomatiesprache entwickelte. Auch im Heiligen Römischen Reich wirkte die französische Monarchie auf eine gegensätzliche Art und Weise ein: auf politischer Ebene wurde Frankreich allmählich zum Erbfeind, auf kultureller Ebene zum Vorbild. Ziel dieses Vortrags ist, die Entwicklung dieses politisch-kulturellen Spannungsverhältnisses aufzuzeigen, die gegenseitige Rezeption zu verdeutlichen und weitere deutsch-französische Kontaktbereiche im angesprochenen Zeitraum zu veranschaulichen.

Dies ist eine Gemeinschaftsveranstaltung mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Duisburg e.V.

Eintrittspreise


5 €

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