Antigone

Jean Anouilhs Version des antiken Klassikers mit Roland Riebeling

Das Leben könnte so schön sein für Antigone. Obwohl ihre Schwester Ismene eigentlich viel attraktiver ist als sie, hat sich Königssohn Hämon unsterblich in sie verliebt. Beide planen die gemeinsame Zukunft. Läge da nicht vor den Toren der Stadt der Leichnam von Antigones Bruder und faulte vor sich hin. Ihn zu beerdigen hat ihr Schwiegervater-in-spe, König Kreon, unter Todesstrafe gestellt. Als Antigone es dennoch versucht und dabei erwischt wird, zeigt sich Kreon bereit, beide Augen zuzudrücken und ihr eine zweite Chance zu geben. Und so steht sie vor der großen Entscheidung, ob sie bereit ist, für ihre moralische Überzeugung das ultimative Opfer zu bringen. Bedingungsloser Idealismus trifft auf Realpolitik.

 

Jean Anouilh verfasste seine Adaption von Sophokles' antiker Tragödie als psychologisches Kammerspiel. Lassen sich bei Sophokles menschliches und göttliches Gesetz nicht in Einklang bringen, so stehen sich bei Anouilh in einer Welt ohne Götter zwei Lebenshaltungen unversöhnlich gegenüber.

 

„Ein großartiges Ensemble. Brillantes Spiel. Eine filigrane Parabel über die großen Fragen des Lebens.“ WAZ

 

„Eine famose Eigenproduktion. Die Zusammenarbeit von etablierten Schauspielern, allen voran Roland Riebeling als Kreon, mit jungen Schauspieltalenten gelingt vorzüglich. Wunderbar das Bild der großen rotierenden Balancierstange als Symbol des beschwerlichen Regierens. Langanhaltender Applaus vom begeisterten Publikum.“ Rheinische Post

Eintrittspreise


12,00 € - 31,00 €

Bildnachweis

Foto: Sascha Kreklau

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