Hexenjagd

Schauspiel vor Arthur Miller

Salem in Massachusetts im Jahre 1692. Das Leben in der Gemeinde ist entsagungsreich und von geradezu fanatischer Gottesfurcht geprägt. Der Glaube verbietet jegliches Vergnügen – das Feiern von Festen, Tanz, Theater, sogar das Lesen. Die Einhaltung der Regeln wird strengstens überwacht. Da beobachtet Pastor Parris eines Nachts Ungeheuerliches: Eine Gruppe von Mädchen und jungen Frauen tanzt im Wald! Bei den Verhören geben sie als Ausrede an, verführt und verhext worden zu sein. Um ihrer Strafe zu entgehen, beschuldigen sie andere, im Bund mit dem Teufel zu sein. Und so beginnt, unter Leitung des so charismatischen wie gnadenlosen Pastors Hale, eine grausame Hexenjagd, und die Bewohner der Stadt nutzen die Gelegenheit, durchs muntere Drauflosdenunzieren ungeliebte Mitbürger loszuwerden.

 

Arthur Millers Stück „Hexenjagd“ ist auch über 65 Jahre nach seiner Entstehung, vor dem Hintergrund der Kommunistenverfolgung der McCarthy-Ära, ein Lehrstück über jegliche Art von Massenhysterie.

 

Die Strukturen aus Angst und Hysterie, aus Denunziantentum und Machtmissbrauch, aus ideologischer Verblendung und privaten Rachegelüsten haben sich nicht verändert und beweisen auf erschreckende Weise gerade heute wieder ihre Wirksamkeit. Das zeigt eindrucksvoll die Inszenierung von Volkmar Kamm.“ Südwest Presse

 

„Packend inszeniert und großartig besetzt.“ Neue Westfälische

Eintrittspreise


12,00 € - 31,00 €

Bildnachweis

Foto: Dietrich Dettmann

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