THIERRY MECHLER Orgel

Alexandre Boëly - Fantasie über „Judex crederis“ (Te Deum) op. 38/4
Improvisation I: Hommage an Claude Debussy
Johann Sebastian Bach - Französische Ouvertüre h-Moll BWV 831
Improvisation II: Hommage an Glenn Gould
Ludwig van Beethoven - Adagio affettuoso ed appassionato aus dem Streichquartett F-Dur op. 18/1
Improvisation III: Hommage an Alexander Skrjabin
Robert Schumann - Romanze und Scherzo aus der Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120
Improvisation IV: Über ein gegebenes Thema
Louis Vierne - Finale aus der Orgelsinfonie Nr. 5 a-Moll op. 47

Bei den großen Organisten gehen Interpretation und Improvisation immer Hand in Hand. Darin spiegelt sich die Verankerung des Orgelspiels im Gottesdienst, dessen Dramaturgie ganz wesentlich von der Musik bestimmt ist: Hier müssen immer wieder variable Zeitstrecken gefüllt und Übergänge geschaffen werden; oft nimmt die Gemeinde gar nicht bewusst wahr, was dabei auf der Orgelempore geleistet wird. Orgel und Orgelimprovisation gehören daher auch als Studienfächer unmittelbar zusammen – beide unterrichtet Thierry Mechler seit über 20 Jahren als Professor an der Kölner Musikhochschule.

1962 in Mulhouse geboren, ging der Elsässer bei Orgelgrößen wie Daniel Roth und Marie-Claire Alain in die Lehre. Am Klavier wurde er noch von der legendären Pianistin Hélène Boschi unterwiesen – Mechler zählt zu den wenigen Organisten, die zugleich auch erfolgreich als Pianist tätig sind. Neben seiner weit gespannten Konzerttätigkeit wirkt er seit 1984 als Titularorganist der Basilika Notre-Dame de Thierenbach und seit 2002 als Orgelkustos der Kölner Philharmonie. In sein Programm, das zwischen bedeutenden Originalwerken und reizvollen Arrangements wechselt, sind vier Improvisationen eingebettet. Hier erweist Thierry Mechler großen Komponisten und Interpreten die Reverenz, reagiert aber auch ganz spontan auf Themen-Vorgaben aus dem Publikum.

Eintrittspreise


8,00 €, keine Erm., freie Platzwahl

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