SACHLICH. REALISTISCH. MAGISCH
12.03.2021 - 18.07.2021

SACHLICH. REALISTISCH. MAGISCH

Die 1920er-Jahre sind eine Zeit der Extreme.

In der kurzen Zeit zwischen den Weltkriegen stehen Exzess und Krise, Glanz und Tragik so nah beieinander wie in kaum einer anderen Epoche. Die politischen und sozialen Erschütterungen, die der Erste Weltkrieg in der Gesellschaft verursacht hat, veranlasst Künstler*innen wie Max Beckmann, George Grosz, Otto Dix, Käthe Kollwitz und Otto Pankok zu einer neuen Betrachtung der Realität jenseits des umjubelten Glamours der „Goldenen Zwanziger”. Hunger, soziales Elend, Prostitution, Wohnungsnot und Kriegsversehrtheit bestimmen ihre Werke, die sich, in Abwendung von abstrahierenden und subjektiven Tendenzen des Expressionismus, durch eine nüchterne bis scharf karikierende Bildsprache auszeichnen.

Das Lehmbruck Museum widmet sich in einer Kabinettausstellung den facettenreichen künstlerischen Strömungen der Weimarer Republik, die schließlich mit den einsetzenden Diffamierungsmaßnahmen der nationalsozialistischen Kulturpolitik ihr vorläufiges Ende nahmen. Zu sehen sind ausgewählte Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafiken und Plastiken aus der hochkarätigen Sammlung des Lehmbruck Museums, die auf direkte, entlarvende, teils ironische, teils träumerische Weise das Bild einer Gesellschaft zwischen unbändiger Lebensfreude und sozialen Ungleichheiten zeichnen.

Öffnungszeiten

  • Dienstag bis Freitag von 12 bis 17 Uhr
  • Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr
  • montags geschlossen

Zeitfenster-Tickets für den Besuch im Lehmbruck Museum können ab Mittwoch, 10. März, ausschließlich über den Ticketshop auf der Website des Museums unter www.lehmbruckmuseum.de erworben werden. Sollte Besuchern dies nicht möglich sein, berät der Besucherservice des Museums gerne telefonisch unter (0203) 283-3294.

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Ein Besuch des Museums ist gemäß den aktuellen Vorschriften des Landes NRW erst nach vorheriger Anmeldung und mit einem tagesaktuellen negativen Schnelltest (kein Selbsttest) möglich. Das bestätigte negative Testergebnis (schriftlich oder digital) darf nicht älter als 24 Stunden sein. Im Museum ist das Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske oder FFP2-Maske) verpflichtend.

Kinder bis zum Schuleintritt sind von der Testerfordernis und der Maskenpflicht ausgenommen. 

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Eintrittspreise


Einzelkarte: 9 EUR, ermäßigt 5 EUR (*)
Familienkarte: 15 EUR (2 Erwachsene + Kinder bis 14 Jahre)
Kinder bis 14 Jahre in Begleitung von Angehörigen sowie Begleiter*innen von blinden Menschen und Menschen mit Demenz: freier Eintritt
Jahreskarte: 35 EUR, ermäßigt 20 EUR (*)

Bildnachweis

Bernd Kirtz

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