19.04.2021
Von 20:00 bis 21:30 Uhr

Armenien - Berg-Karabach - Georgien

Die Kaukasus-Region ist durch den Krieg zwischen Armenien und Aserbeidschan weltpolitisches Thema geworden. Reiner Spallek beleuchtet Hintergründe.

Sozialwissenschaftler Rainer Spallek bereiste fünf Wochen die Kaukasusregion zwischen Europa und Asien. Armenien gilt als der erste christliche Staat: Klöster und Kirchen zeugen von dieser uralten christlichen Tradition. Für Armenier ist der Berg Ararat ein Sehnsuchtsort: Der Referent war ganz in seiner Nähe. Der Völkermord wird Thema sein und ein Besuch im Genozid-Museum. Drei Hauptstädte werden vorgestellt: Jerewan, Tbilissi/Tiflis und Stepanakert: Hauptstadt des von Armenien besetzten aserbaidschanischen Nagorny-Karabach, um das es in postsowjetischen Zeiten immer wieder zu gewalttätigen Konflikten kommt. In Georgien lernte der Referent den Herausgeber der deutschsprachigen Zeitung ""Kaukasische Post"" kennen. Und er besuchte den Geburtsortsort Stalins, Gori, und dessen Stalin-Museum. Von der Schönheit der Gebirgslandschaften wissen die Bilder zu erzählen. Im Vortrag wird deutlich werden, wie schwierig es für beide Staaten ist, die Balance zwischen EU-Europa und Russland zu halten.

Eintrittspreise


5 €

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