24.04.2021
Von 10:00 bis 16:00 Uhr

Bildbetrachtung im Detail: Stillleben

Die Darstellungen von Alltagsszenen fanden einen Höhepunkt in der niederländischen Malerei des 17. Jh. Warum war diese Gattung so beliebt?

Das Stillleben als Darstellung toter oder regloser Dinge "nature morte" hat in der Malerei eine lange Tradition: Da treffen wir auf Totenschädel, reflektierende Gläser, glänzende Perlenketten, saftige Trauben, rosige Blüten und manchmal krabbelt eine Fliege über diese sorgsam komponierten Arrangements.

Das Thema ist schon seit der Antike nachzuweisen und wird in der niederländischen Malerei besonders mit der Idee der Vanitas im 17. Jahrhundert mehr als populär. Wie interpretieren wir diese Vielzahl der Gegenstände?

Die Bildgattung des Stilllebens hat in der Historie der Kunstgeschichte zu heftigen methodologischen Debatten geführt. Grundsätzlich ging es um den Wirklichkeitsgehalt von Bildern, die augenscheinlich Naturobjekte und Alltagsgegenstände darstellen, aber auch symbolische sowie moralphilosophische Bedeutungen haben. Machen Sie mit der Kunsthistorikerin Dr. Nicole Birnfeld in diesem Workshop einen Spaziergang durch die Geschichte des Stilllebens von den Anfängen bis heute.

Eintrittspreise


32 €

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