03.05.2021
Von 18:00 bis 19:30 Uhr

Paradiesische Zustände? - Der Maler Paul Gauguin

Gaugin beeinflusste mit seinem Werk den Symbolismus und stieg als Hauptvertreter des französischen Expressionismus zu einem der bedeutendsten Maler auf.

Der französische Maler Paul Gauguin gilt als früher Mitbegründer der Moderne. Er beeinflusste mit seinem Werk den Symbolismus und stieg als Hauptvertreter des französischen Expressionismus neben Paul Cézanne und Vincent van Gogh, zu einem der bedeutendsten Maler der Kunstgeschichte auf. Zu seinen wichtigsten künstlerischen Hinterlassenschaften zählen die "Südseebilder".

Angewidert vom Kunstbetrieb in Europa und auf der Suche nach einem unverfälschten Lebensraum brach Gauguin im April 1891 zum ersten Mal nach Tahiti auf. Von Marseille aus schiffte er sich ein nach Australien und kam nach kurzen Aufenthalten in Melbourne und Sidney Anfang Juni in Papeete an. Die Hauptstadt Tahitis verließ er rasch, um im Süden der Insel unter den indigenen Völkern zu leben und zu malen. Paul Gauguin riskierte für seinen Wunsch, Maler zu werden Familie, Gesundheit und das finanziell abgesicherte Leben eines Börsenhändlers. Schon in seinen frühen Jahren war Gauguins außergewöhnlicher Wunsch angelegt, in die Fremde zu ziehen und das Ursprüngliche zu finden. Fand er in der Südsee wirklich sein Glück? Und wie bewerten wir heute die Mythen des Malers, die mit ihm seit über ein Jahrhundert verbunden sind?

Eintrittspreise


5 €

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