27.05.2021
Von 18:30 bis 20:00 Uhr

Wolfgang Schwarzer zeichnet Leben und Werk eines Regisseurs nach, der wie kaum ein anderer die Höhen und Tiefen seiner Epoche spiegelt.

Der Chilene Pablo Neruda (1904 - 1973) erhielt im Jahre 1971 den Literaturnobelpreis "für eine Poesie, die mit der Wirkung einer Naturkraft Schicksal und Träume eines Weltteils lebendig macht". Kampf gegen die Unterdrückung der Völker, Einforderung von Menschenrechten und der Traum von einer gerechten Gesellschaftsordnung leben in seinen Texten. Der Traum schien erreichbar, bis Salvador Allende 1973 ermordet wurde. Neruda starb wenige Tage nach ihm. Die nachfolgende Junta verbrannte seine Bücher, doch ihr Anführer, General Pinochet, wagte nicht, den Namen des Dichters vor dem Volk und der Weltöffentlichkeit zu schänden. Nerudas Mythos lebte weiter - bis heute.

Wolfgang Schwarzer und Klaus Barbian erinnern an Leben und Werk Pablo Nerudas vor seinem zeitgeschichtlichen Hintergrund.

Musikalische Begleitung Gilmar Ramírez Jaimes

Eintrittspreise


5 €

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