Social Distance Sounds

Werke von Sergio Assad, Wolfgang Bartsch und Fernando Nina

Cordophon X – Gitarren-Ensemble u.a. / Leitung: Csaba Székely

Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.

 

Fernando Nina - Cello

Vicente Bögeholz - Gitarre

Cordophon X - Gitarrenensemble

Julia Tokareva und Sasha Bondarev - Tanz

Csaba Szekely - Leitung

 

In seinem Werk „Walls“ für Gitarrenensemble und Solocello beschäftigt sich der aus Brasilien stammende Gitarrist und Komponist Sergio Assad mit historischen Barrieren, von Menschen gegen Menschen erschaffen - die große Chinesische Mauer, die Hadrian Wall, die Berliner Mauer und die israelische Sperranlage „Westbank“. Der letzte Satz „No more Walls“ nimmt direkten Bezug zur umstrittenen „Trump-Mauer“, von USA nach Mexiko. Das Werk in seiner Fassung mit Cello ist Assads Freund Yo Yo Ma gewidmet und erklingt in dieser Version weltweit erstmalig am 11.9.2021 beim Internationalen Aachener Gitarrenfestival und am 19.9.2021 in der Kulturkirche Liebfrauen in Duisburg.

 

Das Werk „Mauern der Pandemie“ von Wolfgang Bartsch ist ebenso aktuell in seiner Thematik. In „Quarantäne“, „Social Distance“ und „Angst“ setzt der in Vaals, Niederlande, lebende Komponist seine Eindrücke dieser global diffusen und bedrohlichen Zeit klanglich um. Das multikulturelle Profil des Cordophon X Ensembles abbildend rezitieren die Interpreten bei „Social Distance“ Fragmente aus den Verhaltensregeln der Pandemie in 7 Sprachen.

 

Zwei Solowerke des Ausnahmemusikers und Cellovirtuosen Fernando Nina, „Bach-Decon X“ und „Schizophrenia“ umrahmen „Mauern der Pandemie“, das eindrucksvoll tänzerisch von Julia Tokareva und Sasha Bondarev aus St. Petersburg in Szene gesetzt wird.

Bildnachweis

Ensemble-Photo (Dirk Sprotte / Veranstalter)

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