Kuss Quartett - Miklós Perényi
24.10.2021
Von 19:00 bis 21:00 Uhr

Kuss Quartett - Miklós Perényi

2. KAMMERKONZERT

KUSS QUARTETT:

JANA KUSS Violine

OLIVER WILLE Violine

WILLIAM COLEMAN Viola

MIKAYEL HAKHNAZARYAN Violoncello

MIKLÓS PERÉNYI Violoncello

„Das Stück besteht aus zwei Elementen: spielen und umblättern.“ Ganz so einfach, wie Enno Poppe das im Kommentar zu seiner Komposition „freizeit“ (2016) darstellt, läuft die Sache allerdings nicht: Schon das Umblättern hat der Komponist mit allerhand Stolpersteinen versehen. Das Kuss Quartett, von der Neuen Zürcher Zeitung „zu den interessantesten Quartettformationen auf dem internationalen Parkett“ gerechnet, liebt solche leicht skurrilen Aspekte des Quartettspiels. An der Neugier und Entdeckerfreude des Ensembles hat sich in über 25 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit nichts geändert.

Auch die späten Beethoven-Quartette sind nicht frei von bizarren Zügen; mit ihrer oft schroffen Modernität und inneren Zerrissenheit haben sie die Zeitgenossen deutlich überfordert. Allerdings finden sich hier auch Inseln einer erschütternden Zartheit – so etwa der „heilige Dankgesang eines Genesenen an die Gottheit“, der im Zentrum des a-Moll-Quartetts op. 132 steht. Auch bei Franz Schuberts spätem Streichquintett C-Dur schlägt das Herz im langsamen Satz, einem schlicht dreiteilig gebauten Nachtstück von fragiler, schmerzlicher Schönheit. Hier wird das Kuss Quartett durch den großen ungarischen Cellisten Miklós Perényi unterstützt, der als Solist, Kammermusiker und Hochschullehrer die europäische Musikszene seit mehr als fünf Jahrzehnten prägt.

Ermöglicht durch die Peter KlöcknerStiftung

Eintrittspreise


10,00 € - 25,00 €, erm. 5,50 € - 13,00 €

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