Gespräch: Vergessen als Option der antiken Politik

Gespräch über ein besonderes Thema aus der Antike

Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt zu einem Gespräch über ein ungewöhnliches Thema: In der Antike wurden unauflösbare Konflikte gelegentlich absichtsvoll „vergessen“, um auf diese Weise Schlimmeres, etwa Bürgerkriege, zu verhindern.

 

Im Gespräch mit Prof. Dr. Frank Bernstein, der den Lehrstuhl für Alte Geschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main innehat, geht es zunächst um das Friedensverständnis der Antike und die Voraussetzungen für das aktive Vergessen. Anhand historischer Beispiele wird deutlich, welche Art von Konflikten mit welchem Ziel auf diese Weise zwar nicht gelöst, aber doch beendet werden konnten. Thematisiert wird auch, wieso das Vergessen in der Antike seine Berechtigung hatte, aber keine Option moderner Politik sein kann.

Eintrittspreise


Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten. Dieser beträgt für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Bildnachweis

Andrea Gropp

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