Marty Supreme
11.03.2026
20:15 - 22:45 Uhr

Marty Supreme

Marty Mauser (Timothée Chalamet) will Tischtennis-Weltmeister werden. Damit ist das schon mal gesagt und muss nicht weiter ablenken.

Ab 12 Jahren  |  149 Minuten | Regie: Joshua Josh Safdie | Darsteller: Timothée Chalamet, Gwyneth Paltrow u.a. | USA 2025

Denn Josh Safdies wilde Komödie MARTY SUPREME ist eher Abenteuer- als Sportfilm. In welchem Sportfilm wird der Held schon aufgefordert, ein Schwein zu küssen, oder soll eine Prügelstrafe erhalten?

Safdies mitreißende Jagd mit einem schelmischen, selbstbewussten und aus gutem Grund gehetzt wirkenden Timothée Chalamet in der Titelrolle sucht ihre Verwandtschaft eher bei CATCH ME IF YOU CAN. Aber auch diese Beziehung ist lose. Die Unternehmungslust eines jungen Habenichts zwischen New York, London, Tokio, der Wüste und New Jersey hat ihre eigene Tonlage: durchaus heiter, mitunter arg erhitzt und in jeder Minute ausgesprochen unterhaltsam. Der Sound von Alphaville ("Forever Young") oder Tears for Fears ("Everybody Wants To Rule The World") setzt dazu einen anachronistischen Kontrapunkt.

Worum aber geht es - die Jagd nach dem WM-Titel an der Platte einmal ausgenommen? Alles beginnt 1952 in New York, wo Marty als Schuhverkäufer im Laden seines Onkels arbeitet. Sein Schnurrbart ist nicht der Rede wert, immerhin ist die randlose Brille stylish, das schwarze Haar bestens gekämmt. Was ihn unwiderstehlich macht: Marty hat einen Traum und keinerlei Zweifel, ihn zu verfolgen. Erste Station ist ein Turnier in London. Die notwendigen Reisespesen besorgt er sich auf weniger legale Weise. Bei späteren Ausgaben hilft ihm die Schauspielerin Kay Stone (Gwyneth Paltrow), die nicht mehr ganz oben in der Weltrangliste steht. Aber ein Star ist sie nach wie vor - und einen Mäzen hat sie auch. Einen solchen könnte Marty gut gebrauchen, denn in Tokio hat er eine Rechnung zu begleichen.

Auf alle Topspins und Rück(hand)schläge der Handlung kann man niemanden vorbereiten. Was aber erwähnt werden muss: Der temporeiche Plot ist nicht völlig aus der Luft gegriffen. Der US-amerikanische Tischtennisspieler Marty Reisman diente als loses Vorbild. "The Needle" war ebenso berühmt wie berüchtigt.

Eintrittspreise


Dienstag bis Donnerstag: 8,90 € (7,50 € ermäßigt*)
Freitag, Samstag, Sonn- und Feiertage: 9,90 € (8,50 € ermäßigt*)
Montag Kinotag: 7 €
Abenteuer Kinderkino am Sonntag: 5,50 €
Dienstag- und Mittwochnachmittag: 15:30 + 16 Uhr-Vorstellungen: 7 €

Bildnachweis

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