Tod in Venedig
17.03.2026
20:00 - 22:40 Uhr

Tod in Venedig

Nichts hält ewig. Was verbunden ist, muss sich wieder lösen. Luchino Viscontis Verfilmung der Thomas-Mann-Novelle TOD IN VENEDIG aus dem Jahr 1971 nimmt das Motiv der Endlichkeit allen Zusammenseins formvollendet und stilistisch höchst elegant auf.

Ab 12 Jahren  |  130 Minuten | Regie: Luchino Visconti | Drehbuch: Nicola Badalucco; Darsteller: Dirk Bogarde, Björn Andresen, Silvana Mangano, Marisa Berenson u.a.| Italien 1971

Der Regisseur zelebrierte in Einklang mit dem Autor die dem Untergang geweihte Schönheit. Visconti lässt den Komponisten Gustav von Aschenbach (Dirk Bogarde) voller Todesahnung nach Venedig reisen. Er wird sich auf stille, stets unerfüllte Weise in den Knaben Tadzio verlieben. Der italienische Meisterregisseur nimmt Manns Motiv der vergeblichen Suche nach der Vollkommenheit auf. Visconti zu seinem Ansatz: "Das Thema der Geschichte ist die Suche nach Vollendung und die Unmöglichkeit, je Vollendung zu finden. In dem Augenblick, in dem der Künstler Vollendung findet, erlischt er." Dieser Naturnotwendigkeit folgt die Übertragung eines literarischen in ein filmisches Meisterwerk ebenso eindringlich wie tragisch und hellt die Handlung durch eine Spur Ironie auf. Luchino Visconti spielt mit der Figur von Aschenbachs, den Dirk Bogarde innerlich zerrissen darstellt, auf den Komponisten Gustav Mahler an. Dessen 3. und 5. Symphonie unterlegen die kunstfertig melancholischen Bilder. Und wo fühlt man die Melancholie mehr als in Venedig?

Eine Vorführung im Rahmen der 47. Duisburger Akzente

Eintrittspreise


Di/Mi/Do 8,90 € (7,50 € ermäßigt)
Mo 7,00 €
Kinderkino: 5,50 €
Filmanalyse am 11.03.26: 12,00 € (10,00 € erm.)
Stummfilm mit Live-Musik am 18.03.26: 12,00 € (10,00 € ermäßigt)
Überlängenzuschlag ab 140 Minuten: 1 €

Bildnachweis

Adobe Stock

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