Romería - Das Tagebuch meiner Mutter
05.04.2026
20:30 - 22:30 Uhr

Romería - Das Tagebuch meiner Mutter

Es gibt einen handfesten Grund, warum die 18-jährige Marina (Llúcia Garcia) im Jahr 2004 in den nordspanischen Ort Vigo reist.

Ab 16 Jahren  |  111 Minuten | Regie: Carla Simon | Darsteller: Llúcia Garcia, Mitch, Tristán Ulloa u.a. | Spanien, Deutschland 2025

Für ein Stipendium braucht sie einen Vaterschaftsnachweis. Ihre Eltern starben an AIDS, als sie noch ein Kind war. Während der fünf Tage am Meer bewegt sie mehr als eine amtliche Beurkundung ihrer Herkunft. Ausgestattet mit einer Videokamera und dem Tagebuch ihrer Mutter will sie herausfinden: Wer waren meine Eltern? Haben sie sich geliebt? Sie versucht, zwei Menschen kennenzulernen, die zu kennen sie nie das Glück hatte. Marina begegnet ihrem Onkel, den Eltern ihres Vaters, und verbringt Zeit mit ihrem Cousin Nunu (Mitch Robles). Nicht alles, was ihr erzählt wurde, stimmt. Nicht jede Erinnerung ist verlässlich. Immer wieder wird ihr gesagt, wie ähnlich sie ihrer Mutter sieht. Aber ist da mehr Ähnlichkeit, als sie im Spiegel sehen kann?

Die Spanierin Carla Simón, die 2022 den Goldenen Bären für ALCARRÀS gewann, verfilmte ihre eigene Erinnerungsreise. Das melancholisch-poetische Drama ROMERÍA - DAS TAGEBUCH MEINER MUTTER "verarbeitet" den Verlust nicht. Die Regisseurin beschreibt ihn vielmehr. Rückblenden zeigen die Eltern, wie sich die Tochter sie vorzustellen vermag. Die Kamera - auch Marinas Videokamera - hält fest, was sich damals nicht festhalten ließ. Der Titel ROMERÍA bezieht sich auf einen Begriff für eine Wallfahrt oder für ein Volksfest. Die Regisseurin sagt über ihren Film: Beides trifft zu.

Eintrittspreise


Dienstag bis Donnerstag: 8,90 € (7,50 € ermäßigt*)
Freitag, Samstag, Sonn- und Feiertage: 9,90 € (8,50 € ermäßigt*)
Montag Kinotag: 7 €
Abenteuer Kinderkino am Sonntag: 5,50 €
Dienstag- und Mittwochnachmittag: 15:30 + 16 Uhr-Vorstellungen: 7 €

Bildnachweis

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