Pripyat
Mehr als zehn Jahre nach dem Reaktorunfall im heute ukrainischen, damals sowjetischen Tschernobyl reiste der Dokumentarfilmer Nikolaus Geyrhalter in die 30-Kilometer-Sperrzone um das Atomkraftwerk.
Ab ? Jahren | 100 Minuten | Regie: Nikolaus Geyrhalter | Drehbuch: Nikolaus Geyrhalter, Wolfgang Widerhofer | Österreich 1999
1986 waren 116.000 Menschen aus dem vollkommen verseuchten Gebiet evakuiert worden. Die Hubschrauber, die während der Katastrophe zum Einsatz kamen, stehen seit Jahren rostend auf einem Feld. Sie strahlen weiter. Für seine Doku PRIPYAT, benannt nach einer Geisterstadt in der Sperrzone, interviewte Geyrhalter Menschen, die hier noch tätig sind oder wieder dorthin zurückgezogen sind. Nicht selten begegnete ihm dabei eine Art Galgenhumor. Der österreichische Filmemacher drehte in Schwarz-Weiß, auch deshalb, "um die Vermitteltheit zu thematisieren", wie er bei der Diskussion nach der Projektion während der Duisburger Filmwoche 1999 erklärte. Seine Doku zeigt, was die Menschen in Pripyat ihm erzählen. Die Eindrücke aus einem Sperrgebiet sind in der Reihe "Duisburg im Bilde", einer Veranstaltung der VHS Duisburg in Zusammenarbeit mit der Duisburger Filmwoche, zu sehen. Im Anschluss an die Projektion ermöglicht ein Filmgespräch, mehr über Stil und Inhalt zu erfahren.
Eintrittspreise
Dienstag bis Donnerstag: 8,90 € (7,50 € ermäßigt*)
Freitag, Samstag, Sonn- und Feiertage: 9,90 € (8,50 € ermäßigt*)
Montag Kinotag: 7 €
Abenteuer Kinderkino am Sonntag: 5,50 €
Dienstag- und Mittwochnachmittag: 15:30 + 16 Uhr-Vorstellungen: 7 €