Donkey Days
Mütter und ihre Töchter! In diesen Beziehungskisten finden sich die merkwürdigsten Altlasten.
Ab 16 Jahren | 107 Minuten | Regie: Rosanne Pel | Darsteller: Jil Krammer, Susanne Wolff, Hildegard Schmahl u.a.| Niederlande 2025
In der von der durchaus betagten Mutter Ines (Hildegard Schmahl) und ihren beiden erwachsenen Mädchen Anne (Jil Krammer) und Charlotte (Susanne Wolff) liegt zum Beispiel eine Urne rum, und daran klebt die Frage: Wessen Asche ist drin? Außerdem pflegt Ines eine innige Verbindung zu einem Esel. Das Verhältnis zu den Kindern ist dagegen eher widerborstig. Seit Kindertagen streiten die beiden Frauen um die Aufmerksamkeit der Mutter. Die weiß den Konkurrenzkampf zu schüren. Dass Anne mit ihrem Übergewicht hadert und Charlotte mit ihren Falten, mag eine Rolle spielen. Anne steht übrigens auf Frauen und hat einen Hang zu SM-Spielen. Charlotte eher nicht. Außer man betrachtet Familiendramen als eine Sonderform der lustvollen Quälerei.
Die Niederländerin Rosanna Pel versammelt in ihrer Dramödie DONKEY DAYS die drei Frauen in einem norddeutschen Herrenhaus. Mal nüchtern und im kalten Licht schaut die Kamera in die Beziehungskiste. Dann wiederum wird’s beinahe surreal: Eine rote Stoffröhre gilt es zu durchmessen. Das beim Festival in Locarno vorgestellte Familienfest hat Witz. Vorsicht: Er ist gern dunkel eingefärbt. In der Reihe Queerfilmnacht.
Wir zeigen die Originalfassung in Deutsch, Englisch und Niederländisch, teilweise mit deutschen Untertiteln
Eintrittspreise
Dienstag bis Donnerstag: 8,90 € (7,50 € ermäßigt*)
Freitag, Samstag, Sonn- und Feiertage: 9,90 € (8,50 € ermäßigt*)
Montag Kinotag: 7 €
Abenteuer Kinderkino am Sonntag: 5,50 €
Dienstag- und Mittwochnachmittag: 15:30 + 16 Uhr-Vorstellungen: 7 €