Der Klang der Stradivari
16.08.2026
18:15 - 20:00 Uhr

Der Klang der Stradivari

Das gabs noch nie: ein Kammerkonzert allein mit vier Streichinstrumenten, die von Antonio Stradivari gefertigt wurden.

Ab 0 Jahren  |  102 Minuten | Regie: Grégory Magne | Mit: Valérie Donzelli, Frédéric Pierrot, Mathieu Spinosi u.a. | Frankreich 2025

Die reiche Erbin Astrid Thompson (Valérie Donzelli) hat dazu eigens ein Cello für 10,5 Millionen Pfund ersteigert. Sie will den Wunsch ihres verstorbenen Vaters erfüllen. Das passende Ensemble hat sie ebenfalls gefunden. Gemeinsam üben sie in der Idylle eines französischen Landsitzes. Der perfekte Plan hat einen Haken. Die Instrumente mögen einen einzigartigen Klang haben. Die zwei Frauen und zwei Männer, die sie spielen, harmonieren dagegen überhaupt nicht. Maestro Massaro (Mathieu Spinosi) spielt sich als erster Geiger unnötig auf. Die Bratschistin Apolline Dessartre (Emma Ravier) hat Minderwertigkeitskomplexe, weil sie kein Konservatorium besucht hat. Als die Dissonanzen immer lauter werden und die Uhr drohend tickt, holt Astrid den Komponisten der Partitur, Charlie Beaumont (Frédéric Pierrot), als "Friedensrichter" hinzu. Beaumont vermittelt auf seine eigene Weise, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile.

Das Wetter ist nicht immer schön. Die Farben sind gedeckt. Wenn sich die vier Künstler für das Pressefoto aufbauen, sehen sie aus, als hätten sie aus dem Sauertopf genascht. Dennoch verdient sich Grégory Magnes Musikfilm DER KLANG DER STRADIVARI die Genrebezeichnung Komödie (wenn auch mit Molltönen). Es hat schon was, sich anzuhören, wie die vier Virtuosen herumzicken. Zuzuschauen, wie der lebenskluge Komponist Harmonie ins Spiel bringt, ist sogar noch unterhaltsamer. Lachen ist ein ausgesprochener Wohlklang. Dabei darf man den Musikern durchaus auf die Finger schauen. Magne hat beim Casting darauf geachtet, dass jede und jeder auch wirklich sein oder ihr Instrument beherrscht. Wer mag, kann den unaufgeregt erzählten Probenprozess als Metapher sehen. Wie viel mehr kann gelingen, wenn das Wir mehr gilt als das Ich.

Eintrittspreise


Dienstag bis Sonntag: 9,90 € (8,50 € ermäßigt*)
Montag Kinotag: 7,90 €
Kinderkino am Sonntag: 5,50 €
Dienstag-, Mittwoch- und Donnerstagnachmittag (Vorstellungsbeginn bis 16 Uhr): 8,00€
Sneak-Preview: 6,50 €
3D-Zuschlag: 3,00 €
Überlängenzuschlag ab 130 Minuten Filmlänge: 1,00 €

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