Hiddensee
Gut gelaunt, in einem urlaubsfrohen Singsang, berichtet die Kommentarstimme, was wir so wissen sollten über die Insel Hiddensee: 17 Kilometer ist sie lang und an der schmalsten Stelle 250 Meter breit.
Ab 0 Jahren | 123 Minuten | Regie: Annekatrin Hendel | Protagonisten: Thomas Gens, Vanessa Marx, Maren Lass| Deutschland 2026
Westlich liegt der Bodden, östlich die Ostsee. Der Sandstrand lässt die Karibik vergessen. Was ganz passend ist, denn bis zum Fall der Mauer gehörte Hiddensee zur DDR, und da konnte man Urlaub in der Karibik ohnehin vergessen. Was man auch erfährt: Gerhart Hauptmann hat auf der Insel gelebt und während der Nazizeit überwintert. Asta Nielsen hat sich hier gesonnt. Andere Reiche und Schöne aus Berlin kamen ebenfalls. Annekatrin Hendel teilt all dies entspannt aus dem Off mit. Sie verbrachte in den 1980er Jahren ihre Ferien auf Hiddensee, fühlte sich frei und hörte die Musik der Band Feeling B. Wer einmal da war, kommt immer wieder oder nie mehr, sagt die renommierte Dokumentaristin. Sie kam wieder und hat der Insel ihren in Schwarz-Weiß gefilmten Essay HIDDENSEE gewidmet. Geschichte und Gegenwart verbinden sich. Dazu gehört der Blick zurück und die Sichtweisen des aktuellen Bürgermeisters der Gemeinde mit weniger als 1000 Einwohnern. Strandszenen vermitteln, warum Hiddensee die Perle der Ostsee genannt wird. Kameramann Martin Farkas filmte Landschaftsaufnahmen, aber kein Urlaubsvideo.
Eintrittspreise
Dienstag bis Sonntag: 9,90 € (8,50 € ermäßigt*)
Montag Kinotag: 7,90 €
Kinderkino am Sonntag: 5,50 €
Dienstag-, Mittwoch- und Donnerstagnachmittag (Vorstellungsbeginn bis 16 Uhr): 8,00€
Sneak-Preview: 6,50 €
3D-Zuschlag: 3,00 €
Überlängenzuschlag ab 130 Minuten Filmlänge: 1,00 €