Stadtgespräch mit Experten über den Rechtsruck in unserer Gesellschaft
15.05.2024
Von 18:00 bis 20:00 Uhr

Stadtgespräch mit Experten über den Rechtsruck in unserer Gesellschaft

Das Zentrum für Erinnerungskultur der Stadt Duisburg lädt über das Projekt „Ein Anderes Duisburg“ zum öffentlichen Stadtgespräch am Mittwoch, 15. Mai, um 18 Uhr in die Tarık-Turhan-Galerie im Gebäude des Stadtarchivs am Karmelplatz 5 (Innenhafen) ein.

Das Stadtgespräch beschäftigt sich mit den Ursachen und Dynamiken des Rechtsrucks in unserer Gesellschaft. Esther Dischereit (Autorin & Lyrikerin), Professor Fabian Virchow (Hochschule Düsseldorf) und Birane Gueye (Beiratsmitglied „Ein Anderes Duisburg“) werden über den Rechtsruck in Deutschland diskutieren.

Menschen gehen wieder auf die Straßen. Sie demonstrieren für eine Gesellschaft ohne Hass, sie demonstrieren gegen Deportationspläne rechter Ideologen und Politiker und für eine plurale und demokratische Gesellschaft. Menschen in Deutschland fürchten sich vor einem Rechtsruck in Deutschland. Sie wissen, wenn die Rechten an die Macht kommen, werde sie ihre rassistischen und antisemitischen Fantasien umsetzen: „Was macht diese Angst mit Menschen, die betroffen sind? Wie weit ist der Rechtsruck vorangeschritten? Welche Gefahr geht von den Rechten für die demokratische Grundordnung aus? Inwieweit organisieren sich Betroffene? Wie kann die Zivilgesellschaft über die Demos und Kundgebungen hinaus gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus handeln?“

Das Gespräch wird künstlerisch begleitet von Ceren Bozkurt, ihrer Saz und Liedern aus Mesopotamien.

Alle Interessierten sind zum Stadtgespräch und zum Austausch mit den Expertinnen und Experten eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei, um vorherige Anmeldung per E-Mail an stadtarchiv@stadt-duisburg.de wird gebeten.

Das Projekt „Ein Anderes Duisburg“ stärkt mit den Stadtgesprächen die Perspektive der Betroffenen und ermöglicht einen Austausch über rassismuskritische Themen. Es handelt sich um eine Veranstaltung des Zentrums für Erinnerungskultur (ZfE) in Zusammenarbeit mit der Bildungsregion Duisburg im Rahmen des Projektes „Ein Anderes Duisburg“. Das Projekt wird von der Bundeszentrale für politische Bildung im Rahmen des Programms „Antirassistische/rassismuskritische politische Bildung stärken!“ gefördert. Fachlich wird das Projekt von der RAA Berlin e.V. Region Nord-Nordwest begleitet.

Weitere Informationen unter: www.erinnerungskultur-duisburg.de

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