Wie der Nationalsozialismus deutsche Autoren prägte
Die Antike ist eine der kulturellen Quellen, die bis heute wirken. Welche Bedeutung hat dabei das Griechenland des Altertums?
Die deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit bis weit in die 70er Jahre hinein litten am Nazitum und an Kriegserlebnissen und -erinnerungen. Sie bemühten sich um das, was man heute Vergangenheitsbewältigung nennt. Einen wichtigen Anteil hieran hatte die von Hans-Werner Richter gegründete und geleitete Gruppe 47. Dabei sind große Namen: Heinrich Böll (Nobelpreis 1972), Günter Grass (Nobelpreis 1999), Nelly Sachs (Nobelpreis 1966). Im Gegensatz zu diesen Autoren und Autorinnen versuchte die Trivialliteratur den Deutschen das Vergessen zu erleichtern (Lore-Roman) oder den Weltkrieg als heroische Verteidigung gen den bolschewistischen Aggressor darzustellen (Der Landser).
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