HÜTTENWERK

Dokumentarisches Eisenbahntheater-Erlebnis zur Stahlindustrie zwischen Ost und West

im Landschaftspark Duisburg-Nord am Hochofen 5

Im Frühjahr 2026 fährt ein Zug mit sechsachsigen Flachwagen durch Deutschland, beladen mit tonnenschweren Brammen, Stahlträgern und Coils, und macht schließlich auch in Duisburg Station: Mit ihrem neuen Stück „HÜTTENWERK“ gibt das Eisenbahntheater „Das Letzte Kleinod“ Einblick in die Geschichte der Stahlindustrie und ihre kontinentalen wie deutsch-deutschen Verbindungen: Das Erz kam per Eisenbahn aus der kasachischen Steppe, die Kohle aus Polen. Auf den Kränen, Lokomotiven und am Hochofen arbeiteten oft Frauen, die für die ehemalige Vorzeigeindustrie der DDR unentbehrlich waren. Von Eisenhüttenstadt ging der Stahl in die Fabriken und Häfen des Westens, um hier gegen harte Währung verkauft zu werden. Für das dokumentarische Theaterstück, das die Schauspieler*innen in den Waggons des Zuges zeigen, berichteten zwanzig ehemalige Werktätige von ihren Erfahrungen im Eisenhüttenkombinat. In einem außergewöhnlichen Theatererlebnis bringt „HÜTTENWERK“ die Geschichte von Feuer, Devisen und Stahl zusammen, die Arbeiter*innen zwischen Eisenhüttenstadt und dem Ruhrgebiet bis heute verbindet. Während der Impulse 2026 legt die spektakuläre Produktion als Partnerprojekt im Programmbereich Post-West unter dem stillgelegten Hochofen 5 einen Halt für die einzigen Termine in NRW ein.

Eintrittspreise


Regulärer Preis: 30 €
Ermäßigter Preis: 22 €

Schulvorstellungen am 12.06. + 15.06.
Vergünstigte Tickets für die Schulvorstellungen nach Anmeldung bei Juliane Lenssen per Mail an info@das-letzte-kleinod.de.
Eventuelle Restkarten für diese Termine werden zu einem späteren Zeitpunkt in den Verkauf gegeben.

Bildnachweis

Jens-Erwin Siemssen

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