NO HIT WONDER im Stadtwerke Sommerkino
Macht Singen glücklich? No Hit Wonder
Florian David Fitz in der Psychiatrie: Ich war ein Star - hol mich hier raus
Daniel (Florian David Fitz) hatte mal einen Hit. Genau einen: „Time, Time, Time“. Aber für den Chartstürmer ist die Zeit inzwischen abgelaufen. Der Abstieg zum Möbelhauseröffnungs-Stargast nervt ihn so sehr, dass er sich erschießen will. Das wird jedoch kein Hit. Mit einem Loch in der Wange wacht Daniel in der Psychiatrie auf. Die Glücksforscherin Lissi (Nora Tschirner) nimmt sich des „War-einmal-Stars“ an. Singen kann das Wohlbefinden beeinflussen. Das will sie beweisen. Daniel wird Proband in ihrer Studie. Gemeinsam mit anderen Patienten erhebt er im Patientenchor die Stimme. Eine der Proben geht viral.
Für Florian Dietrichs Komödie NO HIT WONDER gilt: Ich war ein Star, hol mich hier raus – und zwar aus der Psychiatrie. Eine der Grundfarben des Singspiels dabei ist Schwarz. Nach dem Drehbuch von Hauptdarsteller Florian David Fitz treibt das Ensemble mit dem Entsetzen Scherz. Doch niemand muss sich fürchten. Fitz stellt keine seiner Figuren bloß. Er begegnet ihnen mit Einsicht. Ernste Themen wie Depression und Demenz verbinden sich mit einer Romanze. Aus einem traurigen Solo über dahindämmernden Ruhm wird ein vielstimmiger Klang, der vom echten Leben singt.
Eintrittspreise
Eintritt: 14,50 Euro
Bildnachweis
Foto: Thomas Berns