Ruhrtriennale 2026: BREL
Ein Dialog zwischen Tanz und Chanson
Jacques Brel / Anne Teresa de Keersmaeker / Solal Mariotte / Rosas
Jacques Brels (1929–1978) Lieder prägten den Chanson – seine Werke reichen von zarten Liebesliedern bis zur bissigen Gesellschaftskritik. Aber auch Brel selbst war als Interpret eine Projektionsfläche für ganze Generationen: In BREL suchen Tanz-Ikone Anne Teresa De Keersmaeker (*1960) und der junge Tänzer Solal Mariotte (*2001) nach einer neuen Form, die Kraft von Brels Repertoire zum Ausdruck zu bringen. De Keersmaeker wuchs mit Brels Musik auf, dessen Lieder Emotionen, Lebensfreude und den Zeitgeist der 1950er und 60er verkörpern. Mariotte, mit Wurzeln im Breakdance, stieß eher zufällig auf Brels Werk und war sofort fasziniert von der Wucht seiner Lieder. So zeichnet BREL ein Porträt dreier Generationen. Zu erwarten ist keine Imitation oder Illustration Brels, sondern eine verletzliche, lebendige Verkörperung seiner Lieder, gefärbt mit Humor.
Eine Produktion von Rosas.
Co-Produziert mit Concertgebouw Brugge, Festival d’Avignon, Grec Festival, ImPulsTanz Wien, La Comédie de Clermont-Ferrand, La Comète (Châlons-en-Champagne), La Monnaie / De Munt, L’Intime Festival de Namur, Piccolo Teatro di Milano – Teatro d’Europa, Théâtre de la Ville
Diese Produktion wurde realisiert mit der Unterstützung von Tax Shelter der Belgian Federal Government via Casa Kafka Pictures.
Rosas wird unterstützt von Flemish Community und der Flemish Community Commission (VGC).
Rosas wird unterstützt von Dance Reflections by Van Cleef & Arpels.
Bildnachweis
Anne Van Aeschot