Sophia oder das Ende der Humanisten | Theater im Rampenlicht
Unterhaltsames Schauspiel
Der Altertumswissenschaftler Wolfgang Bergmann erlebt einen tiefen persönlichen und beruflichen Bruch. In dieser Krise entscheidet er sich zu einem ungewöhnlichen Schritt: Zu seinem 60. Geburtstag schenkt er sich SOPHIA, ein künstlich erschaffenes Gegenüber, das ihm Aufmerksamkeit und Verständnis bietet. Als seine Tochter Helena und ihr Partner Jonas zur Feier erscheinen, prallen unterschiedliche Vorstellungen von Identität aufeinander. Während Helena in SOPHIA eine Bedrohung für familiäre Bindungen sieht, ist Jonas fasziniert von den technischen Möglichkeiten. Doch SOPHIA entwickelt sich weiter, zieht eigene Schlüsse - und überschreitet fortan ungeahnte Grenzen.
„Als ich die erste Idee hatte, dachte ich, ich schreibe eine Science-Fiction-Komödie. Doch jetzt (...) ist es wohl eher ein Stück über unsere Gegenwart geworden. Die Künstliche Intelligenz verändert unser Leben mit atemberaubender Geschwindigkeit. Und es wird nicht mehr lange dauern, bis wir tatsächlich mit ihnen zusammenleben - mit Maschinen die so menschenähnlich werden, dass wir nicht mehr wissen, wo die Grenzen verlaufen." - Moritz Rinke, Website Theater i. d. Josefstadt, Wien, Zugriff am 16.01.2026
von Moritz Rinke
mit Heio von Stetten, Anne Diemer, Daria Vivien Wolf u. a
Regie: Guntbert Warns
Produktion: Renaissance-Theater Berlin/Euro-Studio Landgraf
Eintrittspreise
Kartenvorverkauf
Frau Anja Sieg Sachbearbeiterin
Anschrift
Körnerplatz 1
47226 Duisburg
Telefon: 0203 283987889
Bildnachweis
Renaissance-Theater Berlin/Euro-Studio Landgraf