Duisburg im Spätmittelalter

Vortrag zum mittelalterlichen Duisburg

Wie funktionierte eine Stadt im Spätmittelalter? Am Beispiel Duisburgs führt der Vortrag in die Wirtschafts- und Sozialgeschichte einer niederrheinischen Stadt zwischen Handel, Handwerk und regionalen Netzwerken ein. Im Mittelpunkt stehen die wirtschaftlichen Grundlagen des städtischen Lebens, das spannungsreiche Verhältnis zum Landesherrn sowie die Formen der Selbstverwaltung durch die städtische Oberschicht.

Der Vortrag zeigt, wie Ratsherren und Kaufleute politische Macht ausübten, städtische Interessen vertraten und die Geschicke Duisburgs im Spätmittelalter prägten. Eine wichtige städtische Quelle bilden zudem die seit dem 14. Jahrhundert überlieferten Stadtrechnungen. Sie dokumentieren Einnahmen und Ausgaben, Bau- und Befestigungsmaßnahmen, Zahlungen an Amtsträger sowie die Kosten städtischer Repräsentation.

Die Teilnahme ist kostenfrei; es wird um eine Spende für die Mercator-Gesellschaft gebeten.

Bildnachweis

Schöffenurkunde 1335

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