Sieben Brunnen in der Innenstadt
Führung durch die Innenstadt
Im Sommer – frisch gereinigt – beleben sie sprudelnd das Stadtbild. Im Winter hingegen wirken sie oft trist und verlassen, mitunter auch verschmutzt oder sogar von Bauzäunen umstellt: scheinbar nutzlos oder im Weg stehend. Dabei prägen die Brunnen der Duisburger Innenstadt den öffentlichen Raum auf besondere Weise. Die rund einen Kilometer lange „Brunnenmeile“ auf der Königstraße entstand in den Jahren vor 1993 als bewusst angelegter Skulpturenweg. Ein bundesweiter Wettbewerb entschied über das Konzept des Braunschweiger Architekten Hartmut Rüdiger, an allen Einmündungen der Querstraßen Brunnen zu platzieren und so markante Orte im Stadtraum zu schaffen.
Dabei sind die Brunnen nicht nur als lebensspendende Elemente gedacht, sondern auch als künstlerische Gestaltungsmomente: Sie sind aus verschiedenen Richtungen sichtbar, dienen als unverwechselbare Treffpunkte und setzen der architektonischen Anonymität eine eigene künstlerische Prägnanz entgegen. In der Führung stellt Margret Stohldreier die Ideen, Hintergründe und Beweggründe der beteiligten Künstlerinnen und Künstler vor und lädt dazu ein, die Brunnen der Innenstadt neu wahrzunehmen.
Die Teilnahme ist kostenfrei; es wird um eine Spende für die Mercator-Gesellschaft gebeten.
Bildnachweis
André Volten: Die Waschmaschine. Foto: Raimond Spekking, CC BY-SA 3.0