Forschung aktuell: Begegnungen mit Duisburgs Frühzeit
Der Ruhrmündungsraum von der Merowingerzeit bis zum Beginn der Pfalz
Johannes Reller setzt sich in seiner Dissertation mit archäologischen Befunden und Funden der Spätantike bis ins frühe Mittelalter auf dem Duisburger Stadtgebiet auseinander. Er versucht, die Frage nach dem Siedlungsbeginn und damit der Kontinuität oder Diskontinuität stichhaltig zu klären. Hierzu werden Größe, Struktur und innere Entwicklung unter besonderer Berücksichtigung der Frage einer möglichen Befestigung und eines herrschaftlichen Zentrums untersucht und es soll geklärt werden, ob eine Identifikation mit dispargum castrum bei Gregor von Tours archäologisch wahrscheinlich gemacht werden kann. Johannes Reller M.A. studierte „Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie und Archäologie des Mittelalters“ in Tübingen und schloss dort mit der Master-Examen ab. Er arbeitet als Doktorand beim DFG-Forschungsprojekt „Genese des westlichen Ruhrgebiets“, das im Herbst 2026 abgeschlossen sein wird.
Nach dem Vortrag ist die Ausstellung „Duisburgs Vergangenheit neu begegnet“ zu besichtigen.
Anmeldung und Fragen unter: kultur-in-duisburg@web.de
Eine Veranstaltung im Rahmen der 47. Duisburger Akzente
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Cantaloop