Begegnungen der unangenehmen Art

Zum Umgang mit den NS-Endphaseverbrechen in Duisburg und der frühen Bundesrepublik

In den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs verübten Angehörige des NS-Regimes, aber auch Zivilisten, zahlreiche Verbrechen – die später sogenannten Endphaseverbrechen. Thorsten Fischer richtet den Blick auf ein fast vergessenes Kapitel der Duisburger Stadtgeschichte: die sogenannten „Russengräber“ in der Stadtmitte. 

Am 21. März und 9. April 1945 ließ der Duisburger Polizeipräsident Franz Bauer 38 Menschen ohne rechtskräftiges Urteil erschießen. Ihre Leichen wurden notdürftig auf dem Waldfriedhof verscharrt. Nach der Befreiung Duisburgs am 12. April exhumierten die Alliierten die Toten und bestatteten sie auf dem König-Heinrich-Platz. Diese Gräber – bald nur noch als „Russengräber“ bezeichnet – sollten Zeugnis ablegen vom Umgang der Stadt mit den NS-Verbrechen, die man alsbald vergessen wollte.

Eine Veranstaltung im Rahmen der 47. Duisburger Akzente
 

Eintrittspreise


4,5 €/ermäßigt 2 €

Bildnachweis

Cantaloop

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