Mercator Matinée

1566 – Die Entstehung von Duisburgs schönstem Stadtplan

Am Sonntag, 29. März 2026, um 11:15 Uhr lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum zum Auftakt der diesjährigen „Mercator Matinéen“ ein, die 2026 unter dem Motto „Stadt“ stehen. In einer szenischen Lesung und einem Podiumsgespräch nehmen „Mercators Nachbarn“ das frühneuzeitliche Duisburg in den Blick.

 

Der älteste vermessene Stadtplan von Duisburg ist nicht nur ein ästhetisches Meisterwerk, sondern zugleich ein bedeutendes Dokument der Stadtgeschichte: der Corputius-Plan von 1566. Die Perspektive aus Nordwesten zeigt Duisburg noch in seiner fast mittelalterlichen Struktur. Geschaffen wurde der Plan von Johannes Corputius, einem Studenten aus Breda, der bei Gerhard Mercator Landvermessung und Kupferstechen erlernte. Die großformatige Karte entstand zu einer Zeit, als Herzog Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg den Bau einer Universität in Duisburg plante.

 

In zwei Spielszenen führen „Mercators Nachbarn“ in die Entstehungszeit des Plans zurück – an zentrale Orte wie Mercators Werkstatt und mitten hinein in die Herausforderungen, mit denen Corputius zu kämpfen hatte. In einem anschließenden Podiumsgespräch erläutern "Mercators Nachbarn", wie das Leben im frühneuzeitlichen Duisburg eigentlich aussah.

 

Weitere Informationen unter: www.stadtmuseum-duisburg.de

 

Kartenreservierungen empfohlen.

Eintrittspreise


Die Teilnahme kostet für Erwachsene 6 Euro, ermäßigt 4 Euro.

Bildnachweis

pexels

Entdecken Sie weitere Events