Lesung & Gespräch: Eine Arbeiterkindheit im Ruhrgebiet
Ulrich Schneider, der bekannteste Soziallobbyist Deutschlands, stellt sein Buch „‘Mutti, komma ans Fenster!‘ – Eine Arbeiterkindheit im Ruhrgebiet“ vor.
Mit „‘Mutti, komma ans Fenster!‘ – Eine Arbeiterkindheit im Ruhrgebiet“ legt Ulrich Schneider, langjähriger Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, ein ungewöhnliches Buch vor.
Ursprünglich wollte Schneider, der in Oberhausen geboren und aufgewachsen ist, seine ganz persönlichen Erinnerungen an seine Kindheit im Ruhrgebiet aufschreiben. Herausgekommen ist dabei ein Stück zur Sozialgeschichte der Bundesrepublik.
Schneider erzählt nahbar und pointiert über seine Familie, sein Viertel und das Milieu, in dem er aufwuchs. Er verbindet dies mit einer kritischen Betrachtung der bundesdeutschen Sozial- und Bildungspolitik – damals und heute.
Es geht um Klassenbewusstsein, Zusammenhalt und Stolz, aber auch um Aufstiegs- und Wohlstandserzählungen und vor allem um die bis heute andauernde Deklassierung von Menschen, mit der er sich nie abfinden konnte.
Zum Erscheinen von „‘Mutti, komma ans Fenster!‘ – Eine Arbeiterkindheit im Ruhrgebiet“ lädt die Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW zur Lesung mit Ulrich Schneider ein. Das Gespräch mit dem Autor und dem Publikum moderiert Helen Klee.
Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung unter: post@rls-nrw.de
Zum Autor:
Ulrich Schneider (*1958) ist Autor und Kommunikationsstratege bei GKS Consult – Gesellschaft für Kommunikation & Soziales. Zuvor war er 25 Jahre lang Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. Der gebürtige Oberhausener ist gelernter Erziehungswissenschaftler, hat an der Universität Münster promoviert und gilt dank seiner zahlreichen Auftritte in Funk und Fernsehen als der bekannteste Soziallobbyist Deutschlands.
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Cover: Westend Verlag